Starte ein Experiment
Michael Sascha Lau experimentiert damit, was passiert, wenn man Transformation zum zentralen Lebenskern macht. Er lädt Menschen in Deutschland dazu ein, ihre eigenen Experimente zu starten, um dadurch ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen zu können.
Sobald Transformation zum Lebenskern gemacht wird, kann sich Dein Leben in Deutschland schlagartig verändern. Die neu erlernte Fähigkeit, überall transformieren zu können, lässt sich jederzeit durch zwei einfache Fragen starten: Bin ich mit dieser Situation zufrieden - ja oder nein? Und wenn nein: Wie soll die Situation sein, damit ich zufrieden bin?
Da ist der Gedanken, das ich darüber schreibe, wie ich echtes lernen wahr nehme.
Selbst habe ich 52 Jahre lang nicht erkannt, das ich eine Bindungsstörung in meiner frühen Kindheit erlebt habe. Die Gedanken aus meiner Erinnerung fragen sich, warum habe ich das also nicht früher realisiert? An der Aufnahme von für mich relevanten Informationen konnte es garantiert nicht liegen. Mein Konsum von Wissen ist nahezu faktenbasiert und basiert meist auf der Frage: Was bringt mich im Leben voran?
Bei all dem meist kostenlosen und unbegrenzten Wissen, was den meisten Menschen auf dieser Welt zur Verfügung steht, stelle ich mir immer öfter die Fragen: Warum wird so viel Theorie erklärt? Warum erzählen so viele Geschichten immer die Geschichten von anderen? Wieso reden Ärzte, Therapeuten und nahezu alle anderen tätigkeitsverwandten Menschen meist "von außerhalb oder überschauend" von Situationen?
Oft schon habe ich kleine Kinder und deren Bezugspersonen auf dem Spielplatz beobachtet. Die bekommen dann, oft von ihren Eltern, wie man etwas "machen" oder "nicht machen" soll. Das es nicht richtig ist, durch die schöne schlammige Pfütze zu rennen. Manche bekommen sogar die Gründe genannte. Das man nass wird. Das Mama oder Papa dann mehr waschen muss. Das es mehr Geld kostet. Die Kinder wenden sich dann oft den Eltern zu, scheinbar haben sie verstanden. Doch einen Augenblick später rennen sie wieder durch die Pfütze. Weil kurz davor eben ein anderes Kind auch durch die Pfütze gelaufen ist, dabei Spaß hatte und gelacht hat.
Haben Eure Eltern Euch auch gesagt das man lernen sollte, um gute Noten zu schreiben? Was habt Ihr dann gemacht? Ich habe oft einfach nicht gelernt. Dann bin ich über den Balkon an der Hauswand aus dem Obergeschoss geflüchtet um mit dem Fahrrad meine Freunde zu suchen. Früher gab es keine Smartphones, Tablets oder gar Computer. Zu telefonieren war immer zu bedrohlich. Das hätte ja meine "Lernfreude" aufgedeckt.
Lernen erfolgt meiner Erkenntnis nach am Besten durch abgucken von Anderen. Wohin hat uns also die Welt der Theorie und des Überangebots an Wissen gebracht?
Wie kann ich also dazu beitragen, das meine Informationen hilfreicher sind? Indem ich mehr über die realen Situationen informiere. Was in mir tatsächlich passiert ist und ich zuerst durch die Pfütze laufe und mich dabei freue.
Das hat es in mir ausgelöst:
Wie kann ich Situationen noch besser beschreiben und damit mehr Menschen erreichen?
Was könnte das in Dir auslösen?
Was löst meine Wahrnehmung und Erzählung bei Dir aus?
Suchst Du immer wieder nach Antworten auf Situationen in Deinem Leben?
Oder siehst Du wie ich auch schon alles ganz klar?
Was sind Deine Erfahrungen und was hast Du schon alles erlebt?
Kannst Du Gedanken im Kopf, Gefühle und das spüren Deines Körpers erkennen?
Wäre es denkbar, das Du schon alles hast, um deine Situation zu lösen?
Ich freue mich auf Deine Wahrnehmung. Sei spontan und schreib mir "Jetzt".